Mit der illegalen Zurückweisung und Verhaftung habe die indische Polizei möglicherweise Menschenrechte verletzt. Die EU und Deutschland müssten Konsequenzen ziehen und die Unterstützung indischer Ordnungskräfte überdenken, so maßgebliche Menschrechtsvertreter. Außerdem sei festgestellt worden, dass Indien keine ausreichenden Untersuchungen in dem Fall durchgeführt hätte.
Wie berichtet wurde, hatte die indische Polizei einen 24-jährigen US-Bürger wegen unerlaubten Betretens einer Andamanen-Insel festgenommen, die von der isolierten Volksgruppe der Sentinelesen bewohnt wird. Hintergrund ist, dass die Angehörigen des indigenen Volks auf North Sentinel im Indischen Ozean jeden Kontakt mit der Außenwelt ablehnen. Der Zeitung „Daily Mail“ zufolge sei es bereits der dritte Versuch des Mannes gewesen, in die Gebiete von indigenen Völkern einzureisen.
„Pushbacks sind Ausdruck einer Politik, die auf Abschottung statt Schutz setzt – um jeden Preis“, hatte schon am 29. Oktober 2021 ein europäisches Bündnis aus Menschenrechtsorganisationen und aktivistischen Netzwerken die EU-Politik an den Außengrenzen eingeordnet – mit einem Appell an die zukünftige Ampelregierung, meldete die NGO „Pro Asyl“.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










