Mit den Rechten von Minderheiten haben der Christopher Street Day und seine Paraden nichts mehr zu tun. Es sind Paraden mit Linksextremen, Fetischisten in Hundemasken und Männern, die sich gerne vor Kindern entblößen. Den „Schutz“ der Aufzüge übernehmen derweil Islamismus-nahe kommunistische Gruppen. NIUS gibt einen Überblick über die diesjährigen „bunten“ Aufmärsche der vermeintlich liberalen und extremen Linken.
Es ist kaum noch zu übersehen. Die Paraden in Erinnerung an den schwulen und lesbischen „Stonewall-Aufstand“ von 1969 in der Manhattaner Christopher Street haben sich gewandelt. Die Outfits sind knapper, sexueller und vor allem fetischorientierter geworden. Viele Teilnehmer bekennen sich mit Antifa-Fahnen oder Symbolen der Sowjetunion zudem zum Linksextremismus, aus dessen Reihen sich auch der „Schutz“ der Aufzüge organisiert.
Neben einer sogenannten Drag-Queen sieht man auf dem Berliner CSD Antifa-Fahnen und „Lesben gegen Weidel“-Plakate.
Mindestens in Berlin, Bautzen, Bad Freienwalde, Falkensee, Köln, München, Freiburg, Leipzig, Parchim, Oldenburg, Saarbrücken und Wittenberg zeigten Teilnehmer der Paraden dieses Jahr Antifa-Fahnen oder an diese angelehnte Varianten mit schwulen oder lesbischen Flair.
Auf dem Kölner CSD schwenkten die Teilnehmer eine Antifa-Fahne.
Auch auf dem Freiburger CSD ist die Antifa am Start – der jährliche Auftritt der örtlichen Antifa-Gruppe hat unter Linksextremisten Kultstatus.
In München ist die Antifa-Fahne Teil des CSD.
Perücken und Antifa-Fahnen gab es auch auf dem CSD in Bad Freienwalde.
Der Grund scheint klar: Die extreme Linke möchte sich durch die suggerierte Nähe zur Schwulen- und Lesbenbewegung einen liberalen Anstrich verpassen. Derweil tritt in „diesen Zeiten“ (Kai Wegner), in denen „CSDs immer mehr unter Druck geraten“ (Tagesschau), zusehends der autoritäre Charakter dieser Bemühungen zutage.
Beim CSD in Bautzen forderten Teilnehmer beispielsweise „Free Maja“. Beim CSD in Leipzig organisierten Antifa-Gruppen eigens einen „Free Maja“-Wagen. Dem Linksextremisten Simeon T., der sich selbst Maja T. nennt, wird zur Last gelegt, einen Teilnehmer der rechtsradikalen Gedenkveranstaltung „Tag der Ehre“ 2023 in Budapest mit einer Gruppe Linksextremer hinterrücks angegriffen und am Boden liegend mit Pfefferspray und Schlagstöcken malträtiert zu haben.
Am Leipziger CSD nimmt das „Antifaschistische Aktionsnetzwerk“ mit einem eigenen „Free Maja“-Wagen teil.
Beim CSD in Bautzen fordern Linksextremisten die Freilassung des Gewalttäters Simeon T.
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