Früher färbten in TV-Nachrichten blasses Orange oder Sonnengelb Wetterkarten bei Temperaturen um die 30 Grad – heute kündet tiefrotes, feuerrotes Glühen vom nahen Hitzetod. Solche Panikmache hat Folgen.
Mitmenschen berichten von echter Angst vor dem Sommer, schreibt Holger Douglas. Schülern wird eingeredet, Hitzewellen seien „Klimakrieg gegen die Zukunft“, in Altenheimen bekommen alte Leute Höllenängste. Das Wort „Hitzetod“ gehört wie „Waldbrände“ und „Klimaflucht“ in jedes Schlagzeilenrepertoire.
Die polit-mediale Klasse hat es mit dem hemmungslosen Freiheitsentzug in der Corona-Politik erfolgreich geprobt. Mit Angst lassen sich unglaublich viele Leute in einem erschreckenden Ausmaß zum blinden Gehorsam bei offenkundig nutzlosen Befehlen bringen. André Thess, Professor für Thermodynamik und Lehrstuhlinhaber für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart hat im „Hitzeschutzplan“ der Bundesregierung zehnmal das Wort „Klima“ gefunden, aber kein einziges Mal das „Klimaanlage“.
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