Einem typischen Shitstorm der US-Kulturkriegs-Serie, in diesem Fall gegen den Secretary of War – Kriegsminister – Pete Hegseth traten hierzulande Spiegel, Welt, Handelsblatt und andere bei. Es geht um den christlichen Gottesdienst (Prayer & Worship Service), den Hegseth am 25. März im Pentagon abgehalten hat – den ersten seit Beginn der US-Militäroperationen gegen den Iran – „Golfkrieg“.
Hier erstmal für alle die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden anhand des Posts, der internetsprachig „viral ging“. Hegseth betetete zum „allmächtigen Gott“, er möge „seinen Zorn ausgießen“ und „den Gottlosen die Zähne ausschlagen“ und „überwältigende Gewalt“ gegen „jene, die keine Gnade verdienen“, billigen.
„Theokratie im Pentagon!“ riefen Kritiker, „Heiliger Krieg“-Rhetorik – „holy war“ – und Verfassungsverstoß. Die Gegenseite schleuderte zurück: ein notwendiges Zeichen gegen den woken Säkularismus in den Streitkräften aus Obama-Zeiten.
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