Haustürkampagne: Bündnis „Widersetzen“ will vor AfD-Bundesparteitag 60.000 Erfurter Haushalte aufsuchen

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Haustürkampagne: Bündnis „Widersetzen“ will vor AfD-Bundesparteitag 60.000 Erfurter Haushalte aufsuchen
Bildquelle: Apollo News

Mit einer Haustürkampagne haben Mitglieder des Bündnisses „Widersetzen“ ihren Widerstand gegen den geplanten Bundesparteitag der AfD in Erfurt gestartet. Ziel der Aktion sei es, direkt mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Ein Sprecher erklärte, man stoße dabei häufig auf Zustimmung – vorausgesetzt, es gelinge überhaupt, Gespräche zu führen. Bedrohliche Situationen seien ihm im Rahmen dieser Besuche nicht bekannt.

Nach Angaben der Initiative waren am Samstag rund 70 Beteiligte im Stadtgebiet unterwegs. Sie informierten über ihr Vorhaben, den Parteitag zu verhindern, und suchten Unterstützung für ihre Position. Insgesamt plant das Bündnis, bis zu 60.000 Haushalte in Erfurt aufzusuchen. Allerdings blieben viele Türen verschlossen.

Die „Aktivisten“ setzen darauf, durch Blockaden und Störaktionen die Durchführung des Treffens Anfang Juli auf dem Erfurter Messegelände zu verhindern. Dabei betonen sie ausdrücklich ihre friedliche Vorgehensweise. In der Vergangenheit kam es jedoch immer wieder zu gewalttätigen Vorfällen. So wurde beim letzten AfD-Bundesparteitag der AfD-Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt verletzt. „Wir stehen für eine gewaltfreie Sitzblockade“, erklärt hingegen Lola Mehring, Sprecherin von „Widersetzen“. Und weiter: „Wir suchen keine Konfrontation mit der Polizei.“

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