Morgens um 06.30 Uhr klingelt die Polizei bei dem bekannten Journalisten, Waffenrechtsexperten und forensischen Gutachter Lars Winkelsdorf. Der Vorwurf: Er soll illegal eine Waffe besitzen. Doch die betreffende Waffe befindet sich nachweislich schon seit 18 (!) Jahren bei den Behörden.
„Es ging tatsächlich aus meiner Wahrnehmung eindeutig darum, mich einzuschüchtern, Gewalt gegen mich auszuüben, meine Arbeit als Journalist zu behindern und mir unmittelbar zu verstehen zu geben, dass meine kritische Berichterstattung zur Waffenbehörde der Hamburger Polizei und der katastrophalen Situation hier mit dem Missbrauch illegaler Waffen in Hamburg politisch unerwünscht ist“, kommentiert Winkelsdorf. Der massive Polizeieinsatz sei rechtsstaatlich nicht haltbar, „Man will mich terrorisieren.“
Im Gespräch mit TE schildert er detailliert den Ablauf der Durchsuchung, das aus seiner Sicht unverhältnismäßige Vorgehen der Beamten sowie zahlreiche formale und inhaltliche Fehler im Durchsuchungsbeschluss. Winkelsdorf erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamburger Waffenbehörde: Aktenmanipulation, bewusste Falschinformationen gegenüber Justiz und Polizei sowie systematische „Zersetzungsmethoden“ nach dem Vorbild der Stasi.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










