„Keine Termine und leicht einen sitzen.“ So hat Harald Juhnke einst seine Vorstellung von Glück beschrieben. Allein schon dafür wurde er geliebt. Etwas mehr als 20 Jahre nach seinem Tod hat sich auch Juhnkes Heimatstadt Berlin nun dazu durchgerungen, einen Platz nach dem enorm populären Volks- und Lebenskünstler zu benennen.
Also, eigentlich wurde der Platz direkt am Kurfürstendamm (Grolmann- Ecke Uhlandstraße) schon vor vier Wochen umgetauft. Doch erst heute hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in seinem Kalender die Zeit dafür gefunden, das Schild mit der Aufschrift „Harald-Juhnke-Platz“ feierlich und medienwirksam zu enthüllen. Das Stadtoberhaupt ist mindestens terminlich also erkennbar weit von Juhnkes Glücksformel entfernt.
*****
Glücklich waren dagegen die Aktivisten in Berlin-Mitte, als dort vor einem Monat ein anderes Schild enthüllt wurde. Nach einem jahrelangen, erbitterten, politischen und juristischen Streit heißt die bisherige Mohrenstraße nun Anton-Wilhelm-Amo-Straße.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










