Gewinner
Als einer der parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion ist Stephan Brandner (59) der „Mann fürs Grobe“. Wovon allein schon die Zahl seiner „Ordnungsrufe“ zeugt. Der Rechtsanwalt aus Thüringen, zugleich AfD-Bundesvize, ist aber auch der „Mann mit den Röntgenaugen“. In seiner fulminanten Rede in der Bundestags-Debatte über den Einschüchterungs-Paragrafen 188 hat er nicht nur eine Lanze für die Meinungsfreiheit gebrochen, sondern die Verlogenheit der Altparteien durchschaut und gnadenlos offengelegt. Denn mitnichten geht es bei dieser Sonderstrafnorm um den (vorgeschobenen) Schutz von Kommunalpolitikern, sondern einzig darum, dass das System mit der fabrikmäßigen Einschüchterung von kritischen Bürgern einen totalitären Maulkorb eingeführt hat.
Brandner, der in seinem ostthüringischen Wahlkreis bei der Bundestagswahl 2025 die meisten Erststimmen (44,8 Prozent) erhielt, ist langjähriges Mitglied im Verein Deutsche Sprache. Deutliche Aussprache, wie man im Lichte der 188-Debatte hinzufügen möchte: „Wir haben ein freiheits- und bürgerfeindliches System!“
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