Die drei Somalier, die ursprünglich von der Bundespolizei an der Grenze zurückgewiesen wurden, sind nun in Berlin angekommen. Am Montag hatte die 6. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts einen Beschluss veröffentlicht, laut dem die Zurückweisung an der deutsch-polnischen Grenze in Frankfurt (Oder) rechtswidrig war. Das Gericht verpflichtete die Bundespolizei dazu, den Grenzübertritt der drei Somalier zu gestatten, um hierzulande „ein Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaats für das Asylverfahren einzuleiten“, wie es in den Gerichtsakten heißt.
Laut der Bild-Zeitung halten sich die drei Somalier seit Donnerstagabend in Berlin auf. Bislang lebten die drei Somalier in einem Hotel in Slubice, dem polnischen Teil der Stadt Frankfurt (Oder). Untergebracht sind die angeblich 16-jährige Sabirin M.H., Sakeria A.M. und Abrahin A. M. im Ankunftszentrum für Asylsuchende in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte. Zunächst sollen die drei einen Medizincheck durchlaufen. Dann beginnt das Dublin-Verfahren, mit dem das zuständige EU-Land bestimmt werden soll.
Die drei Somalier wollten per Zug nach Deutschland einreisen.
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