Die größte Gefahr im Iran-Krieg: Angriffe auf das Trinkwasser

vor 5 Monaten

Die größte Gefahr im  Iran-Krieg: Angriffe auf das Trinkwasser
Bildquelle: Tichys Einblick

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Katar, Bahrain, Kuwait und Oman – diese Länder sind aufgrund ihrer Klimabedingungen extrem abhängig von Lebensmittel-Importen und technischen Versorgungs-Lösungen wie Entsalzungsanlagen. Ein Angriff des Irans auf diese Infrastruktur könnte zu einer humanitären Katastrophe führen. Wie Berichte von CNN und eine Analyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS) zeigen, sorgt der aktuelle Krieg für ein dramatisches Bedrohungsszenario für eine ganze Region.

Die Golfstaaten importieren etwa 85 Prozent ihrer Lebensmittel, bei Getreide sogar mehr als 90 Prozent. Dies ergibt sich aus den extremen klimatischen Bedingungen: Die Sommertemperaturen erreichen regelmäßig 50 Grad Celsius, und der jährliche Niederschlag liegt in den meisten Gebieten unter 100 Millimetern. Großflächige Landwirtschaft ist hier unmöglich. Der Oman, das Land mit dem höchsten Selbstversorgungsanteil, importiert dennoch den Großteil seiner Nahrung.

Die Straße von Hormuz, bekannt als der wichtigste Öl-Engpass der Welt, dient auch als Lebensader für diese Importe. Normalerweise passieren täglich 138 Schiffe die Meerenge, die nicht nur Öl und Gas, sondern auch einen großen Teil der importierten Lebensmittel transportieren, wie das Joint Maritime Information Center berichtet.

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