Heute ist Sonntag, der 8. Mai 2107. Lassen Sie uns, lieber Leser, in die Vergangenheit reisen: zum 8. Mai 2026. Da erinnerte man sich in der Bundesrepublik Deutschland, die es damals noch gab, an das Ende des Zweiten Weltkriegs.
Es war ein Freitag. Das Freitagsgebet war im Eurasischen Friedens- und Freiheitsparadies (EFFP), das damals noch Europäische Union (EU) hieß, noch nicht offiziell eingeführt; das passierte erst 2052. Es gab noch heftige Diskussionen wegen der wachsenden muslimischen Zuwanderung nach Deutschland.
„Über den Islam kann niemand ehrlich reden, der seinen Job behalten und nicht zum Paria werden will“: Diesen Satz hatte der Medienwissenschaftler Norbert Bolz gerade auf der Plattform X gepostet, die damals noch nicht verstaatlicht war und deren Gründer Elon Musk damals noch lebte.
Das gehörte zu den letzten Ausläufern von Kritik am Islam. Nach der Verschärfung der Gesetze gegen sogenannten „Islamfeindlichen Rassismus“ im Jahr 2044 waren Äußerungen, die den Islam als Staatsreligion in Frage stellten, dann zunächst in Deutschland wie später im gesamten EFFP untersagt.
Im Sommer 2026 waren VPN-Anbieter von der EU-Kommission unter der (deutschen) Präsidentin Ursula von der Leyen gezwungen worden, Daten zu speichern. Sogenannte „No-Log-VPNs“ wurden illegal. Damit wurde die anonyme Internetnutzung faktisch abgeschafft.
Parallel dazu wurde der „Digitale Euro“ eingeführt. Sukzessive wurden Alternativen zur offiziellen elektronischen Währung der EU verboten. Innerhalb weniger Jahre wurde die Nutzung des Digitalen Euro wie des Internets insgesamt an eine Identitätsverifikation mittels Personalauswies gekoppelt.
Die politische Kaste in Deutschland verlegte sich zunehmend darauf, in der Öffentlichkeit als Missstand empfundene Tatsachen schlicht zu leugnen.
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