Friedrich Merz ist der neue Maßstab für Arroganz und Schlampigkeit

vor 8 Monaten

Friedrich Merz ist der neue Maßstab für Arroganz und Schlampigkeit
Bildquelle: Tichys Einblick

Es gibt Situationen, auf die sich ein Politiker nicht vorbereiten kann – in die er hineinstolpert. Der Deutschlandtag der Jungen Union war keine solche Situation für Friedrich Merz (CDU). Der Kanzler wusste, dass sich der Nachwuchs seiner Partei gegen seine Rentenpläne ausspricht. Vor allem gegen die künstliche Festsetzung des Rentenniveaus, unabhängig davon, wie stark – oder schwach – sich die Wirtschaft entwickelt. 18 Abgeordnete aus den Reihen der Jungen Union wollen dem Paket daher sogar im Bundestag ihre Stimme verweigern. Dann hätte die schwarz-rote Regierung dafür keine eigene Mehrheit und der Regierung Merz drohte das frühe Aus. Das alles wusste Merz, als er zum Deutschlandtag der Jungen Union fuhr.

Und dennoch ist er in die Situation hineingestolpert. Ob die Jungen denn noch bei Trost seien, wollte Merz von ihnen wissen. Verhindere die Union das künstlich festgeschriebene Rentenniveau drohten ihr Wahlniederlagen. Eine Beschimpfung und das Eingeständnis, aus Opportunismus sein einstiges Wort zu brechen und bewusst falsch zu handeln.

Mehr hat Merz nicht im Gepäck, als er in eine Situation geht, auf die er sich eigentlich hätte vorbereiten können. Allmählich gehen einem die lustigen Vergleiche aus, mit denen sich die Arroganz und die Schlampigkeit des Kanzlers illustrieren lassen. Friedrich Merz wird der kommende Maßstab für alle diejenigen, die in Zukunft arrogant und schlampig einen Bockmist neben den anderen reihen.

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