Keine 100 Tage brauchte es für den Beweis: Friedrich Merz kann es nicht

vor 12 Monaten

Keine 100 Tage brauchte es für den Beweis: Friedrich Merz kann es nicht
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Politische Prognosen sind schwierig. Ein Vorteil einer wöchentlichen Kolumne ist jedoch, dass in ihr niedergeschriebene Vorhersagen sich gelegentlich als richtig herausstellen. So schrieb ich in meiner Kolumne nach dem Erscheinen der schwarz-roten Sondierungsergebnisse: „Schwarz-Rot hat es vollbracht, programmatisch in wenigen Tagen gescheitert zu sein. Keine Kehrtwende in der verhängnisvollen Sozialpolitik. Keine Kehrtwende in der wohlstandsvernichtenden Wirtschaftspolitik. Keine Kehrtwende in der gescheiterten Energiepolitik.“

Zugegeben, so schwer war es nun auch nicht, das damalige Sondierungspapier als schlechtes Programm zu durchschauen. Schließlich reichte dafür die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen. Viele gutgläubige Menschen, privat wie öffentlich, klammerten sich damals allerdings an den letzten Strohhalm: „Warten wir doch erstmal die ersten 100 Tage ab, jeder hat eine Chance verdient.“

Die 100 Tage werden in dieser Woche vorbei sein. In dieser Zeit haben Schwarz-Rot und vor allem Friedrich Merz alles dafür getan, um mich entnervt schreiben zu lassen: Reicht dann auch schon wieder.

Die späteren Koalitionäre stellten im März ihr Sondierungspapier vor.

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