Orbán Viktors brutale Selbstkritik

vor etwa 1 Monat

Orbán Viktors brutale Selbstkritik
Bildquelle: Tichys Einblick

Am Samstag übte sich Ungarns langjährige Regierungspartei Fidesz auf ihrem 32. Kongress in Selbstkritik, „Erneuerung” war das Wort der Stunde. Parteichef Viktor Orbán selbst analysierte in zehn Punkten, was bei der verlorenen Wahl vom 12. April schiefgelaufen war.

Bei fast jedem dieser Punkte musste man zu dem Schluss kommen, dass der Verantwortliche für das Wahldebakel er selbst war – was er auch selbst sagte. Dennoch wurde er als Parteichef wiedergewählt, auf ein Jahr. Nach Ablauf des Jahres mag es dann ein tieferes Nachdenken geben, und womöglich härtere Entscheidungen.

Wer allerdings draußen auf dem Flur, an den Kaffeetischen mit einigen der mehr als 1.600 Delegierten und Gästen sprach, bekam eine andere Stimmung zu spüren. Da waren viele, die um ihre Arbeitsplätze in ehedem regierungsnahen Medien, Think Tanks oder sonstigen Vorfeld-Organisationen bangten – oder sie bereits verloren hatten. Ohne Fidesz-Regierung wird es für viele existentiell schwer.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel