Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist ein Fanal für die Freie Demokratischen Partei. Die traditionell politisch-liberale Marke F.D.P. wird es bald nicht mehr geben. Ein Verlust? Für den Liberalismus in Deutschland auf jeden Fall, aber für potenzielle Wähler dieser Funktionäre kaum. Selten hatte die FDP ein so profiloses wie willenloses Spitzenpersonal, das sich einer linksgrünen Minderheit auf Kosten der Aufgaben von liberal-konservativen Werten regelrecht unterworfen hat.
Der historisch erste Rauswurf durch die Wähler im liberalen Stammland Baden-Württemberg, wo die FDP einst auch als Demokratische Volkspartei (DVP) firmierte, ist das Signal für den wohl endgültigen Untergang einer seit 77 Jahren traditionsreichen liberalen Partei.
Schon nach dieser Wahl ist die FDP inzwischen in neun Landtagen sowie auch im Bundestag nicht mehr vertreten. So ein Tief hat es bisher noch nicht gegeben. Aber es kommt noch schlimmer. Auch die noch folgenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz (22.03.26), Sachsen-Anhalt (06.09.26), Mecklenburg-Vorpommern (20.09.26) und Berlin (20.09.26) gehen laut Umfragen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verloren. Dann existiert die FDP bundesweit in 13 von 17 wichtigen Parlamenten nicht mehr als politische Kraft.
Dann ist es praktisch aus und vorbei mit der Freien Demokratischen Partei.
Wenn selbst ein erfahrener und nicht transformierter liberal-konservativer Spitzenkandidat wie Hans-Ulrich Rülke von den Wählern im liberalen Stammland Baden-Württemberg für den politischen Verrat in der Berliner Ampel bestraft wird, dann ist die Partei sicher nicht mehr zu retten. Immerhin hat sich die FDP im Südwesten mehr als halbiert und fällt von 10,5 Prozent im Jahr 2021 bei der Landtagswahl am Sonntag auf nur noch 4,4 Prozent und somit aus dem Parlament.
Dem Stuttgarter Landtag gehörte die FDP seit 1952 ununterbrochen an – sogar sieben Mal mit zweistelligen Wahlergebnissen. Allein an die schwache CDU verlor die FDP laut Wählerwanderung 145.000 Stimmen, 65.000 an die AfD und sogar 10.000 an die Grünen.
Die Folge: Eine Volkspartei sind die Liberalen durch ihr politisches Versagen in der verheerenden Ampelregierung mit SPD und Grünen jetzt definitiv nicht mehr. Wer sich dem linksgrünen Zeitgeist mit seiner Klimaideologie unterwirft, die Interessen von Arbeitnehmern und Wirtschaft nicht mehr vertritt, den bestraft hart das Leben.
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