Nur etwa jeder vierte Ukrainer, der seit Beginn des russischen Angriffskriegs nach Deutschland gekommen ist, hat einen Job. Neue Zahlen der Bundesregierung, die Bild vorliegen, zeigen: 483.197 ukrainische Kriegsflüchtlinge beziehen Bürgergeld. Die Daten stammen aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Sozialpolitikers René Springer. Auf Grundlage von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit errechnet Springer eine Beschäftigungsquote von lediglich 27,1 Prozent, das ist deutlich weniger als in mehreren anderen europäischen Ländern.
Gegenüber Bild kritisierte der AfD-Politiker die bisherige Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung: „Der groß angepriesene Job-Turbo der Bundesregierung ist ein Flop.“ Springer fordert dem Bericht zufolge, ukrainischen Flüchtlingen künftig kein Bürgergeld mehr zu gewähren und stattdessen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vorzusehen.
Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gingen im Februar dieses Jahres 325.498 erwerbsfähige Ukrainer einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Weitere 51.856 hatten ausschließlich einen Minijob.
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