Dem amerikanischen Schriftsteller Henry David Thoreau wird das folgende Bonmot zugeschrieben: „Die beste Regierung ist die, welche gar nicht regiert; und wenn die Menschen einmal reif dafür sein werden, wird dies die Form ihrer Regierung sein.“ Lakonisch-präzise definierte Thoreau die Rolle der Regierung in einer zivilisierten Gesellschaft: Sie sollte unsichtbarer Schiedsrichter sein, neutral, bis zur ideologischen Selbstaufgabe.
Deutschlands Gegenwart hingegen wirkt wie eine Antithese Thoreaus, eine Bestätigung der Vermutung: Zivilisation geht mit dem Aufstieg des ideologischen Hyperstaats verloren. Kulturelles Niveau schwindet mit dem Verlust meritokratischer Werte, mit der Vulgarisierung von Stil, Niveau und Bildungsanspruch. Wohlstand löst sich im Moment des Aufstiegs politischer Ideologien und wuchernden Bürokratismus in Luft auf. Darauf folgt das Schlusskapitel dieses Trauerspiels: Die schleichende Unterwerfung der Ökonomie unter den Geist der Zentralplanung.
Stets sind es staatliche Akteure, die in die Sphäre der Freiheit eindringen, ihre ideologischen Fantasien über die Ratio individuellen Handelns erheben und mit ihrem Machtanspruch die Ethik der Freiheit verdrängen. Ihnen geht es um den Aufbau politischer Macht, um die Konsolidierung des vom Parteienkartell unterworfenen Staatsapparates – das Drängen des kleinen Mannes an die Schalthebel der Macht führt die Hand der deutschen Politik.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










