Ein schöner Sommertag an der Spree. Viel zu schön, da brennend heiß, aber heute zeigt X-Filme die ersten zwei Folgen im hauseigenen Kino. Das zum Glück klimatisiert ist. Alle drei Regisseure, Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer, sind anwesend, sowie Produzenten von X-Filme, ARD Degeto und ein Vertreter des Weltvertriebs. Hauptdarsteller Volker Bruch (Gereon Rath) und Liv Lisa Fried (Charlotte Ritter respektive Rath) werden später dazustoßen. Verhältnis 1:4 von Gastgebern zu Gästen, aber alle sind sehr dankbar, als das Screening beginnt – der Kinosaal ist nämlich klimatisiert.
Es gibt auch andere Gründe, gespannt zu sein: „Babylon Berlin“ ist mit Sicherheit eine der aufwendigsten und – auch das soll gesagt sein – der besten deutschen Fernsehserien der jüngeren Zeit. Und da die fünfte Staffel deutlich vor den 10+ zugrundeliegenden Romanen endet, ist das Ergebnis erzählerisch ausgangsoffen.
Premiere der neuen Staffel
Denn, wie die Filmemacher betonen, war es immer angedacht, die Handlung der Serie nur bis zum Ende der Weimarer Republik zu erzählen. Mit Hitlers Machtergreifung ist alles aus. So gut, so akkurat. Und deshalb wundert es also nicht wirklich, dass der Gefreite Adolf H. gleich zu Anfang einen bemerkenswerten Auftritt hinlegt: als psychiatrischer Patient im Lazarett und möglicher Simulant.
25 Jahre 9/11: USA gedenken den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 | WELT LIVE DABEI









