Die Ankündigung von Mark Zuckerberg ist historisch: Der Facebook-Mutterkonzern Meta beendet – zunächst nur in den USA – die Zusammenarbeit mit den sogenannten „Faktencheckern“. Stattdessen sollen ähnlich wie bei X „Community Notes“ eingeführt werden. NIUS dokumentiert die gesamte Rede von Zuckerberg im Wortlaut:
Hallo zusammen, ich möchte heute über etwas Wichtiges sprechen, denn es ist an der Zeit, auf Facebook und Instagram zu unseren Wurzeln in Sachen freier Meinungsäußerung zurückzukehren. Ich habe angefangen soziale Medien aufzubauen, um Menschen eine Stimme zu geben. Vor fünf Jahren habe ich in Georgetown eine Rede darüber gehalten, wie wichtig es ist, die freie Meinungsäußerung zu schützen, und ich glaube das auch heute noch. Seitdem ist allerdings eine Menge passiert.
Es gab weit verbreitete Debatten über mögliche Schäden durch Online-Inhalte. Regierungen und etablierte Medien haben immer mehr Zensur gefordert. Vieles davon ist offensichtlich politisch motiviert, aber es gibt tatsächlich auch eine Menge wirklich schädlicher Dinge da draußen – Drogen, Terrorismus, Ausbeutung von Kindern. Das sind Themen, die wir sehr ernst nehmen und verantwortungsbewusst angehen wollen. Daher haben wir viele komplexe Systeme zur Inhaltsmoderation aufgebaut.
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