US-Präsident Donald Trump legt einen Friedensplan für die Ukraine vor, und die Europäer sind empört.
„Wir haben eine klare Position“, sagt CDU-Außenpolitiker und vielleicht neuer Außenminister Johann Wadephul im ZDF. Nur einen Plan haben die Europäer halt nicht. Es ist gut, sagt Wadephul, dass die Europäer jetzt mit am Tisch sitzen. Da hat er recht, das kann sicher nicht schaden, nur ein eigener Plan ist es nicht.
Wird Johann Wadephul (CDU) der neue Außenminister?
Die Europäer finden, Trump mache zu viele Zugeständnisse an Russland. Sie finden, Russlands Präsident Putin müsse zunächst die Krim und die besetzten Gebiete wieder herausgeben, sich zurückziehen, einen Waffenstillstand einhalten, dann könne man über einen Friedensplan verhandeln. In einer Welt, in der das Wünschen noch geholfen hat, wäre das vielleicht eine Idee. Die brutale Wahrheit ist: Wer das fordert, hat Moral, Anstand und das Völkerrecht auf seiner Seite, wird aber so bald keinen Frieden haben und den Krieg weiterführen müssen, bis der letzte ukrainische Soldat gefallen ist. Danach wird die Lage der Ukraine noch verzweifelter sein und Trumps Plan wieder zur Debatte stehen. Bestenfalls.
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