Unvergessen die Szene in der UNO am 26. September 2018, als sich Deutschlands Außenminister Heiko Maas schier ausschütten wollte vor Lachen, weil der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, Deutschland vor der Energieabhängigkeit von Russland warnte. Der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin dozierte: „Die Idee, der Russe würde aus Jux und Tollerei eben mal den Gashahn zudrehen, ist deshalb absurd: Der Kreml würde sich vorsätzlich selbst schädigen. Das hat nicht einmal die Sowjetunion im Kalten Krieg getan.“ Im Januar 2021 schrieb Trittin: „Für Europas Souveränität ist nicht Russland das Problem.“ Nur 13 Monate später eröffnete Wladimir Putin den Krieg in der Ukraine.
1808 erschien Goethes „Faust, I. Teil“. In der Szene „Vor dem Tor“ führen zwei Bürger folgendes Gespräch:
„Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, Wenn hinten, weit, in der Türkei, die Völker aufeinanderschlagen. Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus Und sieht den Fluss hinab die bunten Schiffe gleiten; Dann kehrt man abends froh nach Haus Und segnet Fried’ und Friedenszeiten.“
Und die Antwort:
„Herr Nachbar, ja! so lass ich’s auch geschehn, Sie mögen sich die Köpfe spalten, Mag alles durcheinandergehen; Doch nur zu Hause bleibt’s beim Alten.“
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










