EU finanziert Berliner NGO mit einer Million Euro, um im Südsudan Hatespeech zu bekämpfen

vor 12 Monaten

EU finanziert Berliner NGO mit einer Million Euro, um im Südsudan Hatespeech zu bekämpfen
Bildquelle: NiUS

Mit einer Million Euro fördert die Europäische Union ein Projekt im Südsudan, das sich dem Kampf gegen Hassrede im Internet verschrieben hat. Die Initiative „Defy Hate Now“, gegründet von einer Berliner NGO, will „gemeinschaftsbasierte und datengestützte Lösungen für das Problem von Hassrede, Desinformation und Fehlinformationen“ finden.

Das Projekt zielt laut eigenen Aussagen darauf ab, „die Stimmen und Maßnahmen von friedens- und jugendorientierten zivilgesellschaftlichen Organisationen im Südsudan zu stärken“. Ziel sei es, das Bewusstsein für Hassreden, Konfliktrhetorik und Online-Aufrufe zur Gewalt in den sozialen Medien zu schärfen und Mittel zu ihrer Eindämmung zu entwickeln. Dabei soll auch „die südsudanesische Diaspora in den Online-Friedensprozess“ eingebunden werden.

Die EU will „Defy Hate Now“, das ein mehrköpfiges Team im Südsudan beschäftigt, für den Zeitraum zwischen dem 5. März 2023 und dem 14. September 2025 exakt 999.995 Euro bereitstellen. Grundlage hierfür ist das Förderprogramm „Europa in der Welt: Instrument für Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit“. 214.300 Euro flossen bereits von 2020 bis 2022.

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