Zwischen Süßhunger, schnellen Mahlzeiten und bröckelnden Ansprüchen wird deutlich, wie stark Bequemlichkeit und die Inflation unsere Ernährung bestimmen. Die Zahlen zeigen, dass die Deutschen anders essen, als sie reden.
Hätte man noch vor ein paar Jahren gesagt, man kauft oder isst Fleisch, wäre direkt jemand mit der Moralapostelkeule um die Ecke gekommen. Umso überraschender ist, dass 2016 noch 70 Prozent eine artgerechte Haltung der Tiere als sehr wichtig empfanden, während es dieses Jahr nur noch 59 Prozent sind. Woran mag der sinkende Wert wohl liegen?
Zu diesem Phänomen passt überraschenderweise auch, dass Menschen ab 45 Jahren häufiger auf umweltschonende Produktionsmethoden achten als die jüngeren Befragten. Diejenigen, die in der öffentlichen Darstellung oft als „die junge, klimabewegte Generation“ verkauft wird. Die Generation, die angeblich jeden Freitag bei „Fridays for Future“ mitmarschiert ist. Die Zahlen zeigen, dass es, anders als es die Medien glauben machen wollen, eben nicht die jüngere Generation ist, die sich für diese Themen einsetzt. Wo bleibt nur die Moral der Hafercappuccino-Generation, wenn es um umweltschonende Methoden geht?
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