ESC: In Wien müssen Juden für Polizeischutz bezahlen

vor 2 Monaten

ESC: In Wien müssen Juden für Polizeischutz bezahlen
Bildquelle: Tichys Einblick

Über einen auf der Social-Media-Plattform X verbreiteten Bescheid der Landespolizeidirektion Wien wird nun in Österreich emotional diskutiert: Auf dem Schreiben der Exekutive an die Kaffeehausbesitzer Lisa Wegenstein und ihren Ehemann Johannes, die nun während des Song Contests Lesungen und kleine Konzerte in ihrem Café „MQ Kantine“ für die israelischen ESC-Fans veranstalten, ist klar zu erkennen, dass die Polizei sich den Schutz des Cafés bezahlen lassen möchte. Die offenbar von Hamas-Fans und Islamisten bedrohten Cafetiers sollen also den Einsatz von Polizisten finanzieren, weil sie Opfer einer Aggression werden könnten. Zitat aus dem Schreiben der Polizeiführung: „Die Überwachungsgebühren werden im Nachhinein nach dem tatsächlichen Einsatzumfang vorgeschrieben werden.“

Auf X wird dieser Bescheid der Polizei nun deutlich kritisiert: „Europas Realität 2026: In Wien werden Juden und Veranstaltungen mit jüdischem Bezug nur gegen Bezahlung von der Polizei geschützt“, schrieb etwa Frédéric Schwilden. Andere sprechen von „Unterwerfung“ und fragen, warum illegale oder sogar gewalttätige Palästina-Demos der Republik teure Einsätze kosten, während jüdische Veranstalter selbst für die Exekutive zahlen müssen.

X-User Christoph Pramhofer kritisiert etwa: „Das jüdisches Leben in Wien nicht mehr gefahrlos möglich ist, das ist traurig genug. Die Gefahr geht hier weder vom Veranstalter noch von den Teilnehmern aus. Dass die Landespoliziedirektion Wien jetzt aber auch noch „Schutzgeld“ abpresst, das ist ungeheuerlich.“

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