Die „Enquete-Kommission Corona“ des Deutschen Bundestags agiert wie das Orchester auf der untergehenden Titanic. Es soll die Bürger mit inszenierter Selbstbeweihräucherung ablenken, während im wirklichen Leben die Hiobsbotschaften zu den katastrophalen Langfrist-Folgen einer gescheiterten Corona-Politik beinahe im Stundentakt eintreffen. Jetzt hat die DAK-Gesundheit, die mit 6 Millionen Versicherten drittgrößte deutsche Krankenkasse, ihren Kinder- und Jugendreport 2025 vorgelegt, welcher insbesondere der Entwicklung von Angststörungen im Zeitraum von 2019 bis 2024 gewidmet ist.
Die Krankenkassen verfügen aufgrund der von Ärzten, Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern übermittelten Diagnose- und Abrechnungsdaten über exzellente Instrumente zur Analyse von Zusammenhängen des Krankheitsgeschehens. Leider wird dies noch viel zu selten genutzt. Und es ist ein großes Verdienst der DAK und ihres Vorsitzenden, des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärs Andreas Storm, diese Möglichkeiten jetzt für ein derart bedeutsames Anliegen wie die Entwicklung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Verlauf der Corona-Jahre verwendet zu haben.
Und die Ergebnisse sind nur als absolut bestürzend zu bezeichnen. Zwar scheint die Pandemiezeit nur bei einer ganz bestimmten Gruppe gravierende gesundheitliche Spuren hinterlassen zu haben, aber dabei handelt es sich um die im Hinblick auf Depressionen sowie Angst- und Essstörungen bekanntermaßen vulnerabelste Gruppe der 15- bis 17-jährigen Mädchen. Die Diagnoserate von Angststörungen stieg bei ihnen von 44 je 1.000 im Vorpandemiejahr 2019 auf 67 je 1.000 im Jahr 2024. Das entspricht einem Anstieg um 53 Prozent. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet waren somit im Jahr 2024 rund 75.500 Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren von Angststörungen betroffen. 28.500 Erkrankungen sind allein im Verlauf der Pandemie hinzugekommen, überwiegend in den fatalen Lockdown-Jahren 2020 und 2021.
Schon bei diesem Eingangsbefund drängt sich die Frage auf: Wer oder was war mit dem politisch-medialen Mantra vom „Schutz der vulnerablen Gruppen“ gemeint? Nur Greisinnen und Greise mit Lebenserwartungen im Bereich von Monaten bis zu wenigen Jahren? Aber nicht die Hunderttausende von Mädchen kurz vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter mit Lebenserwartungen von weiteren mehr als 65 Jahren? Solche „Kollateralschäden“ radikaler Lockdowns und Kontaktsperren sollten offenbar hingenommen werden.
Und tatsächlich: Wer erinnert sich nicht an die gnadenlosen polizeilichen Treibjagden gegen Jugendliche, die sich im Park treffen und damit für kurze Zeit dem ausweglos erscheinenden heimischen Gefängnis zu entkommen suchten? Und wie die Mainstream-Medien gegen die „verantwortungslosen Übeltäter“ hetzten?
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










