Im Vorfeld einer Wahlkampfveranstaltung der AfD mit der Bundesvorsitzenden Alice Weidel im rheinland-pfälzischen Rockenhausen am Samstag musste die Feuerwehr ausrücken. Grund war ein übler Gestank, der mutmaßlich von Buttersäure ausging, berichtet der SWR unter Berufung auf den Stadtbürgermeister Michael Vettermann.
Mutmaßliche AfD-Gegner hätten demnach vor der Veranstaltungshalle mit einer verdächtigen Substanz hantiert, so Vettermann. Davon sei ein entsprechender Buttersäuregeruch ausgegangen, der Erbrochenem ähnele. Mehr als eine Überprüfung habe die Feuerwehr jedoch nicht vorgenommen. Die Veranstaltung konnte wie geplant stattfinden.
Auch die Polizei hat diesen Geruch registriert und Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise kamen durch den Einsatz der Säure auch Menschen zu Schaden: Mehrere Einsatzkräfte hätten im Nachgang über Übelkeit geklagt, erklärte das Polizeipräsidium Westpfalz am Nachmittag in einer Pressemitteilung. Gegen die AfD-Veranstaltung fanden außerdem mehrere Kundgebungen statt.
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