Minus 500 Euro hatte am Wochenende des 1. Mai die Megawattstunde Strom gekostet. Auslöser waren gigantische Mengen Solarstrom, die niemand haben wollte und die das Stromnetz überfluteten. Der Chef des größten deutschen Energieversorgers E.ON, Leonhard Birnbaum, fordert die Politik nun zu einer „System-Wende" auf, um wegzukommen vom massenhaften Ausbau von Wind und Solar hin zu einer Politik, die es der Infrastruktur ermöglicht, hinterherzuwachsen.
Die große Solarstrommenge zeige, so Birnbaum, dass der Ausbau der Erneuerbaren schon bestens funktioniert habe, „aber jetzt kommt es darauf an, ein System zu bauen, damit diese neue Energie auch funktioniert", so der E.ON-Chef der Welt.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will das Energiesystem umbauen.
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