Massenentlassungen bei Burda

vor 3 Monaten

Massenentlassungen bei Burda
Bildquelle: Tichys Einblick

Fakten, Fakten, Fakten und immer an den Leser denken, das war einmal im Hause Burda. Jetzt wird an die Rendite gedacht, die im Printbereich in höchster Gefahr ist. Laut Informationen aus Burda-Kreisen, die Tichys Einblick zugespielt wurden, habe man sich im Vorstand auf Massenentlassung und Personalabbau von gut 300 Mitarbeitern in der Print-Sparte verständigt. Zum 1. Juni sollen die Sparmaßnahmen in Verlag und Redaktionen verkündet werden. Betroffen seien, laut den Informationen aus Burda-Kreisen, fast alle Print-Redaktionen und Mitarbeitergruppen vom Verlagsangestellten über Layouter bis zu den Redakteuren.

In den vergangenen Jahren schreiben vor allem gedruckte Titel, die unter der Verantwortung von Verleger-Tochter und Milliarden-Erbin Elisabeth Burda Furtwängler stehen, rote Zahlen. Insbesondere schwächelt das frühere Flaggschiff Focus unter ihrer Regie. Traditionsleser kündigen ihre Abonnements, weil das frühere liberal-konservative Nachrichtenmagazin in den grün-woken Bereich abgedriftet ist. Parallel dazu bricht das Anzeigenaufkommen für das Magazin ein. Auch die Tiefdruckkosten für die heute kümmerliche Auflage von bestenfalls 200.000 Exemplaren seien defizitär.

Lisa Burda habe sich zum Beispiel von der Focus-Redaktion mehr grüne, queere und Frauenthemen gewünscht. Also genau das Gegenteil, was Traditionsleser wie der Handwerker, Rechtsanwalt, Unternehmer oder Arzt bisher vor einigen Jahren noch am Focus schätzten.

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