Eine frohe Botschaft zu Weihnachten

vor 7 Monaten

Eine frohe Botschaft zu Weihnachten
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Weihnachtsfeiertage schaffen Jahr für Jahr – wenn auch nur für kurze Zeit – eine Zweiklassengesellschaft. Da sind die einen, die ihren Dienst tun: Krankenschwestern, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen. Da sind die Polizisten und die vielen, die in den Notdiensten der Feuerwehr und in anderen unverzichtbaren Tätigkeiten ihren Dienst an der Gesellschaft verrichten. Ihnen gilt unser ganzer Respekt und unsere Anerkennung.

Da sind die anderen, die sich mit Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten für einige Tage in ihren Familienkreis zurückziehen, die die Zeit, wie es heißt, zwischen den Jahren, zur Reflexion nach einem bewegten Jahr nutzen. Es ist die Zeit, Bilanz zu ziehen. Es ist die Zeit für gute Vorsätze für das kommende Jahr, Gelegenheit zur Erholung und gleichzeitig Aufbruch in die Zukunft.

Doch in diesem Jahr wird es für viele Menschen auf beiden Seiten dieses Schismas ein anderes Weihnachtsfest geben. Die besinnliche Stille, die Freude, einmal ganz für die Familie da zu sein, weicht existenzieller Angst. Viele Menschen haben in diesem Jahr bereits ihren Job verloren – oder es schwebt das Damoklesschwert der Insolvenz und des Arbeitsplatzverlustes sichtbar über den Häuptern der Familien. Deutschland erlebt ein Krisenweihnachten, wie es das seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wohl nicht mehr gab.

Fast 24.000 Unternehmen werden am Ende des Jahres ihre Pforten geschlossen haben. Die tiefe Wirtschaftskrise der Bundesrepublik zeigt sich in den Statistiken – und sie materialisiert sich in den Lebensentwürfen der vom wirtschaftlichen Niedergang betroffenen Menschen.

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