E-Mobilität wird zur Existenzbedrohung: VW und Ford kündigen weitere Einschnitte an

vor 10 Monaten

E-Mobilität wird zur Existenzbedrohung: VW und Ford kündigen weitere Einschnitte an
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Schreckensmeldungen, die die deutsche Automobilbranche erschüttern, flachen nicht ab. Erst kürzlich kündigte Ford an, weitere Stellen am Standort Köln abzubauen. Gleichzeitig gab Volkswagen bekannt, die Fahrzeugproduktion in Hannover vorübergehend auszusetzen. Besonders der politisch forcierte Kurs in Richtung Elektromobilität und das geplante Aus für den Verbrennungsmotor setzen der Branche massiv zu. Zunehmend mehren sich kritische Stimmen, die diese Ausrichtung infrage stellen.

Der US-Autokonzern Ford verschärft seine Sparmaßnahmen in Deutschland. Nachdem im Dezember bereits die Streichung von 2.900 Arbeitsplätzen im Kölner Werk angekündigt worden war, sollen nun weitere 1.000 Jobs wegfallen. Die Mitarbeiterzahl am Standort schrumpft kontinuierlich weiter – einst arbeiteten noch über 20.000 Menschen für Ford in Köln, heute sind es nur noch etwa 11.500.

Während sich der vorige Personalabbau hauptsächlich auf Verwaltungsbereiche konzentrierte, trifft es diesmal vor allem die Produktion. Ford plant, im neuen Jahr eine komplette Schicht in der Fertigung seiner beiden Elektro-SUVs Explorer und Capri zu streichen.

Als Grund für den erweiterten Personalabbau nennt Ford die schleppende Nachfrage nach seinen Elektrofahrzeugen auf dem europäischen Markt, die deutlich hinter den Prognosen zurückbleibt.

Dabei hatte das Unternehmen in Köln erst vor kurzem in großem Stil investiert, um den Wandel zur Elektromobilität zu vollziehen. Zwei Milliarden Euro flossen in die Modernisierung des Werks und den Aufbau eines Entwicklungszentrums in Köln.

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