Zweite Welle der Drusen-Verfolgung in Syrien – Beduinen für Al-Jolani-Regime

vor etwa 1 Jahr

Zweite Welle der Drusen-Verfolgung in Syrien – Beduinen für Al-Jolani-Regime
Bildquelle: Tichys Einblick

Wie Fox News verbreiten alle Westmedien die Falschmeldung, es ginge in Syrien um Spannungen zwischen Beduinen und Drusen – und „religiöse Spannungen“. Dieser Tenor ist offensichtlich zwischen Syrien und den USA abgesprochen, welche parallel Israel mit nur teilweise Erfolg dazu bringen wollen, die Drusen nicht zu unterstützen.

Vor vier Tagen ging es so los: Syrische Regimekräfte rücken mit Beduinen auf vier Routen in den Westen und Nordwesten der Provinz Suwayda vor. Israel signalisiert den Syrern, den Drusen keinen Schaden zuzufügen. Das Regime schickt gepanzerte Fahrzeuge in die Region Suwayda im Süden Syriens, um „die kriminellen Milizen zu entwaffnen“. Der 70-jährige drusische Scheich Marwan Razak greift selbst zu den Waffen und zieht in die Schlacht.

Die Führer der Drusengemeinde in Israel rufen einen Generalstreik aus und melden, dass ihre Leute „in Massen auf die Golanhöhen strömen“. Israelische Nacht-Angriffe werden gemeldet. Ein Anführer der Drusengemeinde sagt Ynet: „Die Lage ist sehr schlimm und die Luftangriffe reichen nicht aus.“ Israel richtet eine weitere Warnung an das syrische Regime und verstärkt seine Militärpräsenz entlang der Nordgrenze, wo die Spannungen wegen des tödlichen Vorgehens gegen drusische Zivilisten in der syrischen Provinz Sweida weiter eskalieren.

Seit Ausbruch der Gewalt sollen 248 Drusen getötet worden sein. Die Gewalt erreichte ihren Höhepunkt, als Truppen von Präsident Ahmad al-Sharaa (auch bekannt als Abu Mohammad al-Julani) in Sweida einmarschierten – erstmals seit dem Sturz des Assad-Regimes.

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