Wirtschafts-Professor: Dieselpreis von 3,30 Euro

 droht

vor 3 Monaten

Wirtschafts-Professor: Dieselpreis von 3,30 Euro

 droht
Bildquelle: Tichys Einblick

Bereits vor wenigen Wochen hatte Heinemann konkret die steigenden Kraftstoffpreise prognostiziert: Im März sprach er von Benzinpreisen jenseits der 2,30 Euro sowie von deutlich anziehenden Dieselpreisen. Was zu dem damaligen Zeitpunkt noch für manche als überzogene Angstmache galt, ist inzwischen Realität geworden. Nun geht der Ökonom noch einen Schritt weiter und zeichnet ein Szenario, das für viele Verbraucher schockierend sein dürfte.

Trotz möglicher Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und Spekulationen über eine mögliche Entspannung in der strategisch wichtigen Straße von Hormus bleibt Heinemann skeptisch. „Eine kurzfristige Entlastung an den Zapfsäulen ist möglich, aber keinesfalls gesichert“, erklärt er gegenüber der BILD. Vielmehr rechnet er in den kommenden Wochen weiterhin mit hohen Preisen: Super E10 könnte sich stabil über der Marke von 2,30 Euro pro Liter halten, während Diesel auf bis zu 2,60 Euro steigen dürfte.

Für Heinemann und andere Wirtschaftsexperten ist für die Prognose entscheidend, wie sich die geopolitische Lage entwickelt: „Diese Preise gelten nur, solange es keine nachhaltige politische Lösung gibt“, betont er. Besonders deutlich formuliert er seine Einschätzung: „Erst wenn ein Friedensabkommen tatsächlich unterzeichnet und umgesetzt ist, kann sich die Lage spürbar entspannen.“

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