Es war eine Wahlniederlage historischen Ausmaßes. Bei der Präsidentschaftswahl vor einer Woche erzielte Kamala Harris das schlechteste Ergebnis eines Demokraten seit 1988. Gegen Donald Trump so hoch zu verlieren, war für die Demokraten besonders peinlich. Jahrelang sagten linke politische Beobachter dem nunmehr designierten Präsidenten fehlende Mehrheitsfähigkeit nach.
Doch Trump gewann nun sogar, als erster Republikaner seit 20 Jahren, die Popular Vote (Mehrheit aller Stimmen). Zudem haben die Demokraten die entscheidende Mehrheit im Senat verloren. Auch im Repräsentantenhaus steht für sie am Ende nur eine Niederlage: Dort konnten die Republikaner ihre Mehrheit knapp verteidigen (Apollo News berichtete). Damit kontrollieren sie erstmals seit 2016 beide Kammern des Kongresses. Das bedeutet auch, dass den Demokraten kaum Möglichkeiten bleiben werden, Trumps politische Agenda im Kongress etwas entgegenzusetzen.
Direkt nach dem katastrophalen Wahlabend stellten sich die ersten Demokraten die Frage, wie das passieren konnte. Zunächst sah man unter den Wählergruppen gerade Männer und die sonst eher demokratisch wählenden ethnische Minderheiten als die Schuldigen an – sie hätten der schwarzen Frau Harris das Weiße Haus gekostet. Bei Schwarzen und Latinos seien immer noch misogyne Frauenbilder weit verbreitet, argumentierte beispielsweise die den Demokraten nahestehende Beobachterin Sunny Hostin in der Talkshow The View.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










