Die SED ist bald stets dabei als Kampfreserve der Merz-Partei

vor etwa 1 Jahr

Die SED ist bald stets dabei als Kampfreserve der Merz-Partei
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Ausrede für die Zusammenarbeit von Union und Ex-SED hielt nur einen Tag. Der Merz-Vertraute und neue CDU-Kanzleramtschef, Thorsten Frei und  bekannte diesen Mittwoch in einem TV-Interview schnell offen, das bisherige Verhältnis zur Linken zu überprüfen oder besser revidieren zu wollen: „Mit Sicherheit sind wir in einer Situation, wo wir die eine oder andere Frage neu bewerten müssen.“ Mehr noch: „Wir werden gemeinsam darüber zu sprechen haben.“ Ade Unvereinbarkeitsbeschluss!

Zunächst beschwichtigte die CDU-Führung am Tag der Blamage bei der Kanzlerwahl von Friedrich Merz, der gemeinsame Antrag von Union, SPD, Grünen und Linkspartei sei lediglich eine Geschäftsordnungsfrage. Doch der bei seiner Koalition von Union und SPD im ersten Wahlgang glatt Durchgefallene wollte für einen zweiten Wahlgang am gleichen Tag lieber nur die Hilfe der SED-Erben.

Dabei hatte die Alternative für Deutschland nach Angaben ihres Parlamentsgeschäftsführers Bernd Baumann der Union am Dienstag bereits mündlich um 11:20 Uhr und um 11:24 Uhr noch einmal schriftlich ihre Zustimmung zum sofortigen zweiten Wahltermin zugesagt, genau wie alle anderen Fraktionen.

Weil aber die AfD so früh angekündigt hatte, der Änderung des neuen Zeitplanes zuzustimmen, suchten Merz und sein künftiger Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) panisch das Gespräch mit den Linken, um nicht auf die AfD angewiesen zu sein. Die Brandmauer sollte stehen. Doch das hat seinen Preis, wie viele Beobachter sofort vermuteten.

„Merz‘ unerwarteter Deal zur Kanzlerwahl: Union muss Unvereinbarkeitsbeschluss aufweichen“, berichtet der Merkur.

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