Vorab für Unkundige in Sachen Verkehr und Umwelt zur Erläuterung: Als „Stinker“ werden im Volksmund jene Autos bezeichnet, die mit Benzin oder Diesel betrieben und deren Abgase in teils übelriechenden Rauchwolken aus dem Auspuff in die Umwelt entlassen werden. Was in Wirklichkeit schon seit Beginn der 80er-Jahre in Europa nicht mehr der Fall ist, seit auf Initiative von BMW CEO Eberhard von Kuenheim weltweit Abgas-Katalysatoren für Verbrenner Pflicht wurden. Seitdem stinkt nichts mehr. Und dennoch, der Begriff „Stinker“ hat sich bis heute gehalten.
Dieser Verbrenner-Aus-Beschluss der EU wurde in der Öffentlichkeit zwischen Befürwortern und Gegnern seit Beginn an heftig diskutiert. Gegenwärtig flammt er neu auf. Vor allem ideologische Befürworter von Elektroautos als Klimaretter sehen plötzlich ihre Felle davon schwimmen. So titelte jüngst die Süddeutsche Zeitung: „Autoverband will Verbrenner-Aus kippen“ (SZ, Nr.130).
In der Tat mehren sich die Anzeichen, dass die „Electric-only“-Strategie der Politik – nebenbei: von Mercedes voreilig 1:1 zur eigenen Produktstrategie erkoren – auf dem Rückzug ist und die Politik von der einseitigen Präferenzierung reiner Elektroautos zugunsten der Verbrenner abrückt. Aufweichungstendenzen machen sich breit:
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