Die Gewalt kommt von links

vor 10 Monaten

Die Gewalt kommt von links
Bildquelle: Tichys Einblick

Der real existierende Linksextremismus in Deutschland sieht nicht so aus wie Heidi Reichinnek. Kein greller Lippenstift, keine flächendeckenden Tätowierungen, keine selbstverliebten Schreireden. In Wahrheit sieht er so aus:

Linksextremisten haben mit einer gezielten Brandstiftung zwei große Strommasten lahmgelegt. In der Hauptstadt des immer noch viertgrößten Industriestaats der Welt waren deshalb seit Dienstagmorgen zeitweise 50.000 Bürger und etwa 3.000 Betriebe ohne Strom.

Die Folgen waren dramatisch und für manche Menschen akut lebensbedrohend:

Die Feuerwehr musste mehrere Beatmungspatienten aus Pflegeheimen hektisch in Krankenhäuser verlegen. Die Notrufnummern 110 und 112 waren teilweise über viele Stunden nicht erreichbar. Auf zahllosen Straßen fielen Ampeln und Straßenlaternen aus.

In einem Bekennerschreiben bejubeln selbsternannte „Anarchisten“ ihre Tat: Man habe einem Technologiepark „den Saft abgedreht“. Dort würden Unternehmen sitzen, die angeblich „Krieg, Überwachung und Ausbeutung“ fördern. Nach eigenen Angaben wollen die Terroristen „kritische Infrastruktur sabotieren und Widerstand gegen Kapitalismus, Militarisierung und Technologisierung leisten“.

Dafür muss man dann wohl schon mal in Kauf nehmen, dass im Zweifel ein paar Senioren ersticken, weil ihre Beatmungsgeräte ausfallen. Ist ja für eine gute Sache.

Der Bundeskanzler verzichtet auf jeden Kommentar. Linksterroristen verüben in seiner Bundeshauptstadt einen massiven Anschlag auf die Infrastruktur und gefährden viele Menschenleben, aber Friedrich Merz schweiget stille.

Von einem „Stromausfall“ spricht der innenpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion in Berlin – als ob da wegen blöder technischer Mängel ein Kabel durchgeschmort wäre.

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