„Die AfD hat es in der Hand. Sie selbst hat es in der Hand, die Brandmauer noch heute überflüssig zu machen“, das verkündet der SPD-Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke, in der Potsdamer Staatskanzlei. Sobald die AfD „alle Extremisten, alle Neonazis, alle ehemaligen NPD-Mitglieder und viele andere, die diesen Staat verachten, die die Demokratie und die Freiheit verachten“ aus der Partei ausschließt, sei Woidke bereit, mit einer „dann anderen AfD“ zusammenzuarbeiten.
„Ganz simple Aufgabe. Und wenn sie soweit ist, kann sie sich bei uns melden“, erklärt der Ministerpräsident und betont gleichzeitig: „Mit Extremisten kann es keine Zusammenarbeit geben“. Im Gegensatz zu Woidke stellten sich bislang mehrere Politiker der Union klar gegen einen Einbruch der Brandmauer.
„Ich möchte unter keinen Umständen, dass die Union der Steigbügelhalter für die Machterklimmung der AfD ist“, schließt unter anderem CSU-Chef Markus Söder eine Zusammenarbeit in einer Sitzung des CSU-Vorstandes in München klar aus. Söder behauptet zudem: „So etwas haben Bürgerliche schon einmal gemacht. Das darf nie wieder passieren“.
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