Zuletzt hat Chinas Präsident und Staatsoberhaupt Xi Jinping führende Köpfe der globalen Wirtschaft zu einem Gipfeltreffen in die Hauptstadt eingeladen – mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Beziehungen trotz zunehmender Handelsbarrieren aufrechtzuerhalten. Hintergrund sind vor allem die Zölle seitens der EU und der Vereinigten Staaten gegenüber China.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, begrüßte Xi beim Treffen Ende März 2025 zahlreiche hochrangige deutsche CEOs im Zentrum Pekings: darunter Miguel Angel López Borrego, Vorstandschef von ThyssenKrupp, Mercedes-CEO Ola Källenius und Siemens-Chef Roland Busch. Auch BMW-Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse, Christian Hartel von Wacker Chemie sowie Klaus Rosenfeld, der Chef des Autozulieferers Schaeffler, nahmen an dem Treffen teil.
Neben Präsident Xi waren auch führende Vertreter der chinesischen Regierung anwesend – darunter Außenminister Wang Yi, Handelsminister Wang Wentao und Finanzminister Lan Fo’an. Über die konkreten Inhalte des Austauschs drangen bislang keine Details an die Öffentlichkeit.
Angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwäche unternimmt China derzeit Anstrengungen, um sein Wirtschaftswachstum wieder in Schwung zu bringen und ausländisches Kapital im Land zu halten – beziehungsweise anzulocken. Parallel dazu werfen immer mehr deutsche Konzerne ihren Blick gen Osten, da der deutsche Standort durch wachstumsfeindliche Rahmenbedingungen zunehmend unattraktiv wird. In dieser Gemengelage liegt es nahe, dass sich wirtschaftliche Interessen annähern – so führt das eine zum anderen und Gleichgesinnte treffen sich.
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