Es gab einmal eine Zeit – es ist gar nicht so lange her, jedenfalls bis hinein in die erste Dekade des 21. Jahrhunderts –, da reiste man ins europäische Ausland, und wenn man zurückkam, merkte man, was man an Deutschland hatte: ein Land, das funktionierte. Eine Insel der Glückseligkeit in einem Europa des Mangels, der Unordnung und der Dysfunktionalität.
Und heute? Nach insgesamt 20 Merkel- und Ampeljahren? Egal, wohin man fährt: Polen, Tschechien, Kroatien, Schweiz, Niederlande, Dänemark – wenn man wieder zurückkommt, merkt man erst, wie kaputt dieses Land ist. Wie dysfunktional. Wie dreckig. Wie abgehängt von der Entwicklung in Europa und auf der Welt.
Es ist nicht nur der Zugverkehr, dessen garantierte Verspätungen und absurdeste Begründungen zum Gespött der ganzen Welt geworden sind. Es sind nicht nur die großen Brücken, die wie in Dresden nachts in aller Stille einfach in sich zusammenbrechen. Nicht nur die Flughäfen, deren Bau wie in Berlin 14 Jahre und damit 9 Jahre länger als geplant dauern. Nicht nur die Bahnhöfe, für deren Umbau wie in Stuttgart 17 Jahre benötigt werden. Nicht nur die Autobahnen, deren Fertigstellung wie bei der A66 in Frankfurt erst in 7 Jahren und damit mehrere Jahrzehnte nach dem Start der Bauarbeiten gelingen soll. Und auch nicht die Museen, deren Umbau wie beim Berliner Pergamonmuseum 24 Jahre in Anspruch nehmen soll.
Es ist auch nicht nur der Kollaps der Krankenversorgung in den Notaufnahmen der Krankenhäuser, die inzwischen fest in migrantischer Hand sind und diejenigen nicht mehr versorgen können, die schon länger hier leben und das Gesundheitssystem mit ihren Beiträgen aufgebaut haben.
Es ist dieser tödliche Mehltau, der sich über Deutschland gelegt hat. Ein Land resigniert. Ein Volk gibt sich auf. Die Ankündigung der staatlich dominierten Bahn, dass die Züge in 45 Jahren vielleicht wieder pünktlich fahren werden, führt zu keinem Aufschrei in diesem gedemütigten Land. Diese unsägliche Provokation wird einfach achselzuckend hingenommen. Denn die große Mehrheit der Deutschen hat unter einem Vizekanzler Habeck, der Regierungskritik als Gefährdung der Demokratie diffamiert, wieder Angst vor der Meinungsäußerung. Wie zuletzt unter der Regierung Honecker.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










