Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird nach einer umfassenden Sanierung erst am 14. Juni wieder regulär befahrbar sein. Teilte die Deutsche Bahn heute Mittwoch mit.
Das Konzept für die Inbetriebnahme der Strecke sehe demnach vor, dass der Zugverkehr in zwei Stufen wieder anlaufen wird. Mit Betriebsbeginn am 15. Mai sollen Züge wieder über den fertiggestellten nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren. Damit sei auch die Voraussetzung geschaffen für Hamburg in Richtung Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern wieder im gewohnten Fahrplan. Die komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke Hamburg – Berlin soll dann zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni Betriebsbeginn haben.
Ursprünglich war die vollständige Inbetriebnahme am 1. Mai geplant. Wochenlang anhaltender Frost und eine nahezu durchgängig geschlossene Schneedecke hätten seit Anfang Januar den Baufortschritt ausgebremst. Unternehmensangaben nach wurde das Personal auf der Baustelle verstärkt, um den entstandenen Rückstand bestmöglich aufzuholen. In den kommenden Wochen stünden noch die Endmontage der Leit- und Sicherungstechnik wie Oberleitungen an, ein Softwareupdate im Stellwerk Schwerin sowie umfangreiche Arbeiten an den Bahnhöfen.
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