„Wir können uns keine Milliardäre mehr leisten“, das ist seit Ewigkeiten die Behauptung der Linkspartei. Milliardäre dürfe es einfach nicht geben, verbreitete Jan van Aken erst vor drei Wochen auf Instagram. Im letzten Jahr fragte die ARD-Sendung Hart aber fair: „Können wir uns die Reichen noch leisten?“
Bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe wäre so eine Frage denkbar. Geht es aber um Reiche, gehört eine auf Existenzvernichtung ausgerichtete Rhetorik bei den moralisch Erleuchteten dieses Landes zum guten Ton. „Niemand muss Milliardär sein“, propagieren Blitzbirnen wie Heidi Reichinnek und glauben, sie hätten etwas Kluges und Fortschrittliches formuliert. Juso-Chef Philipp Türmer hält reiche Erben bekanntlich für „Schmarotzer“ und sich selbst sicherlich für einen modernen Politiker, der neue Wege der Menschenliebe findet und geht.
Geht es Jan van Aken wirklich um die Milliardäre und Umverteilung? Oder doch um Kontrolle des Staates?
Dabei sind Neid und Enteignungsfantasien gegen Reiche wahrlich keine neue Erscheinung der politischen Linken, das sollte spätestens seit dem sozialistischen Vernichtungsfeldzug gegen die Kulaken in der Sowjetunion jedem bekannt sein.
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