Das Evangelium sei politisch – Widerlegung der Irrlehre von Bischof Bätzing

vor etwa 1 Jahr

Das Evangelium sei politisch – Widerlegung der Irrlehre von Bischof Bätzing
Bildquelle: Tichys Einblick

In einem Osterinterview hat die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner etwas beschrieben, was viele Christen aus den Kirchen hinaustreibt: „Wenn Kirche zu tagespolitischen Themen Stellungnahmen abgibt wie eine NGO, dann wird sie leider austauschbar. Ich meine: Klar kann sich Kirche auch zu Tempo 130 äußern, aber dafür zahle ich jetzt nicht unbedingt Kirchensteuer.“

Dazu meldet sich sogleich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Bätzing, zu Wort. Doch statt Klöckner dankbar für ihre Analyse zu sein und statt für die Katholische Kirche nach all ihren Verirrungen eine siebenjährige Zeit der Buße und Neuorientierung auszurufen, sagt er in der Tagesschau Folgendes ins Mikrofon: „Das Evangelium ist politisch. Wir können gar nicht anders, als uns in die Debatte einzumischen.“ Das ist starker Tobak. Bätzing sagt damit tatsächlich, dass jeder Pfarrer, jeder Christ und die Kirche politisch sein MÜSSEN, denn ansonsten lebten sie gegen das Evangelium.

Das ist eine Irrlehre, mit der Bätzing sowohl den christlichen Glauben als auch seine Kirche grundlegend überflüssig macht.

Erstens: Das Evangelium ist als frohe Botschaft zerstört, wenn man es auf das brutale Machtfeld der Politik zerrt.

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