„Das darf so nicht stehen bleiben“: Van Aken fordert Ersatzfeiertage für 2026

vor 7 Monaten

„Das darf so nicht stehen bleiben“: Van Aken fordert Ersatzfeiertage für 2026
Bildquelle: Apollo News

Im Jahr 2026 fallen gleich mehrere Feiertage auf ein Wochenende – und das ruft Kritik hervor. Der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, verlangt daher Ausgleichstage unter der Woche. „Die Menschen in diesem Land werden um ihre verdiente Freizeit betrogen. Und das darf so nicht stehen bleiben“, erklärte er gegenüber dem Berliner Tagesspiegel.

Betroffen sind unter anderem der Tag der Deutschen Einheit, der zweite Weihnachtsfeiertag, der Reformationstag sowie Allerheiligen – sie alle fallen im kommenden Jahr auf ein Wochenende. Van Aken sieht darin eine Benachteiligung für Arbeitnehmer: „Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, dann muss ein Ersatztermin her – unter der Woche, für alle.“ Das sei keine außergewöhnliche Forderung, meint er, sondern in Ländern wie Australien, Belgien oder Spanien längst üblich.

Die Regierungskoalition ist aber erwartungsgemäß mit van Aken nicht auf einer Linie. Aus Reihen der Union stieß der Vorschlag auf deutliche Ablehnung. Für Gitta Connemann, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), ist die Idee wirtschaftlich unsinnig: „Jetzt über das Nachholen von Feiertagen zu sinnieren, ist abstrus. Die Zeche würden der Mittelstand und der Standort Deutschland zahlen.“

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