Wegen Recherche über Steuergeld: NIUS-Reporter erhält bei Diskussion mit Karin Prien Hausverbot!

vor 3 Monaten

Wegen Recherche über Steuergeld: NIUS-Reporter erhält bei Diskussion mit Karin Prien Hausverbot!
Bildquelle: NiUS

Das Publix-Haus, Sitz von Correctiv und HateAid, sprach am Dienstagabend während einer Podiumsdiskussion mit Familienministerin Karin Prien (CDU) ein Hausverbot gegen einen NIUS-Reporter aus. Als Grund nannte man seine kritische Berichterstattung.

Als die Correctiv-Redakteurin Anette Dowideit nach Ende der Veranstaltung zu einer Traube von NIUS-Redakteuren kommt und erklärt, man würde gerne mal bei NIUS vorbeischauen und dass man im Gespräch bleiben wolle, war das an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Kurz zuvor hatten die eigenen Hausherren einem NIUS-Reporter wegen einer zuvor veröffentlichten Reportage ein Hausverbot ausgesprochen.

Um zu verstehen, wie es so weit kommen konnte, muss man die Vorgeschichte kennen und sollte wissen, dass im Publix-Haus für „gemeinwohlorientierten“ – oder besser gesagt steuer- und spendenfinanzierten – Journalismus, Organisationen wie Correctiv, HateAid oder Reporter ohne Grenzen sitzen. Und dass diese Organisationen ihr Geld unter anderem von Familienministerin Karin Prien erhalten, die an diesem Abend zu Gast war.

Direkt und über Umwege profitiert Publix von Steuergeld.

Alles beginnt mit einem Besuch im Publix-Haus im Juni 2025 zum „Tag der offenen Tür“. Im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals „48 Stunden Neukölln“ hatte auch Publix seine Tore geöffnet – grundsätzlich für alle, aber doch mit gewissen Einschränkungen für Journalisten anderer Medien.

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