Das Medienhaus Correctiv erhält Fördergelder von der EU, um über die EU zu berichten. Die Finanzierung läuft über ein Programm, in dessen Rahmen insgesamt 7,4 Millionen Euro an Medien ausgeschüttet werden. Sie sollen laut EU-Kommission „die Europäer über alle Hintergründe der Entwicklung auf europäischer Ebene (...) informieren“.
Die Nachrichtenberichterstattung über die EU wird damit von der EU-Regierung finanziert – ein offensichtlicher Interessenkonflikt, der die geförderten Medien in die Abhängigkeit von der EU-Regierung treibt, die sie eigentlich kritisch begleiten sollten. Das linke Medium Correctiv steht zudem schon seit Längerem in der Kritik, unter anderem wegen seiner Geheimplan-Recherche über vermeintliche Remigrationspläne, die vor Gericht in weiten Teilen kassiert wurde.
Millionen Menschen demonstrierten im Januar 2024 gegen die AfD, wie hier in Berlin. Auslöser war ein Correctiv-Text über vermeintlich geplante Deportationen von Deutschen mit Migrationshintergrund – was sich später als erfunden herausstellte.
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