Im Rahmen der Aussprache des jüngsten CDU-Parteitags zum Bericht des CDU-Generalsekretärs sagte die Merz-Stellvertreterin Karin Prien höchst aufgewühlt folgende Sätze: „Meine, unsere DNA ist anti-faschistisch, und die ist anti-totalitär … Wir brauchen keinen anti-faschistischen Nachhilfeunterricht von niemandem in diesem Land …“
Nun also ist die Katze aus dem Sack. Merz und Co. spenden Beifall. Priens Sätze könnte übrigens eins-zu-eins eine Linksaußen-SPD-Innenministerin Nancy Faeser sagen. Schließlich hat sie schon einmal – im Sommer 2021, also vor ihrer Ministerzeit – in einem Magazin der vom Verfassungsschutz beobachteten, stramm antifaschistischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) einen Namensbeitrag geschrieben. Und auf dem linken Auge ist Faeser ohnehin blind, wie ihre Auslegung der Polizeilichen Kriminalstatistik und die Millionen-Förderung für Antifa-NGOs belegt.
Wenn CDU-Vize Prien, seit 2017 übrigens Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, nun noch schnell hinterherschiebt, ihre und der CDU DNA sei auch „anti-totalitär“, so ist das ein plumpes Lippenbekenntnis. Denn eine Brandmauer der CDU gegen Kommunisten gibt es nicht mehr. Karin Prien ist übrigens als Vize der Bundes-CDU das Sprachrohr, ja das U-Boot ihres Kieler Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) in der Bundes-CDU. Günther trägt unfreiwillig, aber durchaus zutreffend den Spitznamen „Genosse Günther“, seit er CDU-Verbänden in den neuen Ländern Koalitionen mit der Links-Partei, also der SED-Nachfolgepartei empfahl.
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