Politmediales Beben in den Vereinigten Staaten: In New York City hat der 34-jährige Sozialist Zohran Mamdani die Wahl zum Bürgermeister gewonnen. Mehr als 95 Prozent der Stimmen waren ausgezählt, als die Hochrechnungen seinen Sieg bereits als sicher bestätigten.
Damit übernimmt Mamdani ab Januar das Amt des 111. Bürgermeisters der größten Stadt der USA – und das mit gleich mehreren historischen Merkmalen: Er wird der erste Muslim in diesem Amt, der jüngste Bürgermeister seit über einem Jahrhundert und zugleich ein Vertreter des „demokratischen Sozialismus“ in einer Zeit, in der politische Polarisierung und ideologische Gegenpole in den USA zunehmend sichtbar sind.
Sein Wahlsieg bedeutete nicht nur einen Machtwechsel in New York (8,48 Millionen Einwohner), sondern bringt auch eine Konfrontation mit dem politischen Establishment auf nationaler Ebene: US-Präsident Donald Trump hatte kurz vor der Wahl öffentlich damit gedroht, Bundesmittel für die Stadt zu kürzen, falls Mamdani gewinnen sollte – ein deutliches Signal, wie hoch die politischen Erwartungen und Spannungen waren und sind.
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