Wie Wagenknechts Truppe sich am Zwangsbeitrag zerlegt

vor 8 Monaten

Wie Wagenknechts Truppe sich am Zwangsbeitrag zerlegt
Bildquelle: Tichys Einblick

Eine Sternschnuppe fliegt hoch, leuchtet hell – und verglüht ebenso schnell, wie sie gekommen ist. Manchmal gilt das auch für neue Parteien.

Vier Landtagsabgeordnete vom „Bündnis Sahra Wagenknecht“ in Brandenburg haben das BSW verlassen – unter Absingen ziemlich schmutziger Lieder, das kann man getrost so sagen. Außerhalb des östlichen Bundeslands dürfte praktisch niemand die Namen der Abtrünnigen kennen. Aber sie sorgen jetzt für viele Fragezeichen um das Regierungsbündnis, das Ministerpräsident Dietmar Woidke und seine Sozialdemokraten nach der letzten Landtagswahl im September 2024 mit dem BSW geschmiedet haben.

Und sie dürften das Ende der politischen Karriere von Sahra Wagenknecht beschleunigen.

„Autoritäre Tendenzen prägen mehr und mehr das Klima, der Druck auf Abgeordnete wächst, während offene Diskussionen und unterschiedliche Stimmen in den Hintergrund treten.“ So begründen die vier Abweichler ihren Austritt. Die Parteiführung neige zu „radikalisierten Positionen“, die eigenen Ansprüche an eine pluralistische Bewegung würden verraten.

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