Die EU-Bürokraten dürsten nach neuen Einnahmequellen. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission im Juli die Forcierung fünf neuer Steuern angekündigt. Dem bereits drangsalierten Bürger und dem stark eingeschränkten Firmenumfeld werden weitere finanzielle Zusatzbelastungen aufgehalst.
Am 16. Juli hatte die EU-Kommission das EU-Budget für den Zeitraum von 2028 bis 2034 vorgestellt. Es sieht ein Gesamtvolumen von etwa 2 Billionen Euro vor. Um diesen gigantischen Haushalt zu finanzieren, setzen die EU-Bürokraten wieder einmal bei den Bürgern und der heimischen Wirtschaft an. Anstatt teure, ideologisch motivierte Klimaprojekte zurückzufahren, um Mittel einzusparen, sind neue Abgaben geplant.
Diese reichen von CO2-Zöllen über erhöhte Tabakabgaben bis hin zu einer umstrittenen Unternehmensabgabe für Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro. Zusätzlich will die Kommission eine Abgabe auf nicht eingesammelten Elektroschrott sowie eine Plastiksteuer einführen. Berichten von Reuters zufolge soll dieses neue Abgabenbündel zwischen 2028 und 2034 jährlich 58,5 Milliarden Euro einbringen. Zum genauen Startzeitpunkt des neuen Steuerpakets sind noch keine Daten bekannt.
Bei der Unternehmenssteuer, offiziell als „Corporate Resource for Europe“ (CORE) bezeichnet, handelt es sich nicht um eine klassische Gewinnsteuer, sondern um eine eigenständige Abgabe, die sich nach dem Nettoumsatz von Unternehmen richtet.
Betroffen sind innerhalb der Staatengemeinschaft ansässige Unternehmen – sowohl EU- als auch Nicht-EU-Firmen. Die Steuer ist gestaffelt. Das heißt: Bei höheren Umsätzen wird eine höhere Abgabe fällig. Es wird geschätzt, dass rund 28.000 Unternehmen in der EU von der neuen Regelung betroffen sein werden.
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