Franziska Brantner hat auf dem „Forum für Zukunft“ erneut der totalitären Ideologie des Kollektivismus der Grünen gehuldigt. Stalin, Mao und Ulbricht hätten es nicht schöner, nicht bündiger als Dogma formulieren können, als es Brantner mit dem Diktum glückte: „Denn niemand ist frei allein. Frei sind wir nur als wir.“ D.h. der Wert des Menschen besteht für Brantner nicht in seiner Einzigartigkeit, sondern in seiner Funktion für die Rettung der Welt, für die Umsetzung der gerade in Mode seienden Weltbeglückungsideen.
Au contraire: Der Anfang aller Freiheit besteht im Recht, allein sein zu dürfen, im Schutz der Privatheit. Freiheit beginnt mithin beim Recht, nicht „wir“ sein zu müssen.
Der Sozialismus stellte die Forderung auf: „Vom ich zum Wir“. Hitler wollte die „Volksgemeinschaft“, Ulbricht die „sozialistische Menschengemeinschaft“. Sogar Karl Marx grauste vor der Kollektivierung des Ichs, wie es seine Schüler und Gefolgsleute dann verwirklichten, als er im Kommunistischen Manifest einen warnenden Satz einfügte, der dem ganzen Text widersprach, als er in die Bibel der Verklassung, der Kollektivierung des Menschen, in den Katechismus der Diktatur des Wirs einen unauflösbaren Widerspruch schmuggelte, als er von einer Gesellschaft sprach, „worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.“
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